"Warum denn ausgerechnet Nicaragua?"
Das ist ein Kommentar von vor gut einem halben Jahr, das mir noch gut in Erinnerung geblieben ist. Eine Reaktion auf mein Vorhaben, mein Freiwilligenjahr in Nicaragua zu verbringen.
Damals war meine Antwort bzw. einfache Gegenfrage: Warum auch nicht?
Ich glaube, inzwischen würde ich etwas anders und länger wenn nicht sogar ausschweifend antworten. Denn es gibt hier nicht nur schönes, warmes Wetter mit viel Sonne, die die Laune stets erhellt (auch wenn´s ohne das alltägliche Schwitzen vielleicht noch ein klein bisschen angenehmer wäre ;) ), leckeres Essen, für mich das ein oder andere interessante Buch, viele liebenswerte Menschen, auch landschaftlich hat das Land der tausend Vukane und Seen einiges zu bieten!!
Und da meine Schwester vor einigen Tagen hier in Managua angekommen ist, sah ich es als angemessenen Anlass, raus aus Managua und zumindest ein paar weitere Facetten des Landes kennenzulernen.
Dazu muss ich sagen, dass wir nur eine Woche unterwegs waren und so trotz allem einen recht kleinen Part kennengelernt haben - und das obwohl Nicaragua flächenmässig mit etwa 130.000 km² doch als klein gilt- im Vergleich: Deutschland mit über 350.000 km² fast doppelt so gross. Unterschiedliche Klimazonen, viele für uns Deutschen exotischen Tiere, Handwerksarbeiten und vieles mehr laden doch zum Reisen ein - nicht ohne Grund wurde Nicaragua von Lonely Planet auf Platz vier der besten Reiseländer für 2015 gewählt. Also so viel zum Thema warum ausgerechnet nach Nicaragua...
Auf unserer Reise zum Río San Juan und danach mit einem kurzen Abstecher auf die Vulkaninsel Ometepe sind viiele Bilder entstanden, die geben hoffentlich einen recht lebendigen Eindruck von den Tagen. Und ich muss euch vorwarnen, der Bericht ist ziemlich lang geworden, aber mal schauen, wer´s bis zum Schluss durchhält ;)
Donnerstag, 19. März 2015
Mittwoch, 11. März 2015
[R] Textilindustrie/ Shirt-Gestaltungs-Workshop
[R] Textilindustrie / Shirt-Gestaltungs-Workshop
Seit 2 Wochen sind 3 Studentinnen aus Köln hier und setzen in 3 Zentren mit nicaraguanischen Jugendlichen ein Workshop zum kreativen Neugestalten von alter Kleidung um.
Das Projekt, das sie im Rahmen ihres Studiums machen, beinhaltet einen Part in Deutschland, wo sie mit 15-jährigen Schülerinnen Themen der globalisierten Kleidungsproduktion erarbeiten und sie für Nachhaltigkeit sensibilisieren.
Das vielseitige Projekt stellen die jungen Damen auf ihrem Blog vor. Wenn ihr Lust habt könnt ihr ja mal darin stöbern, es ist mit zahlreichen netten Fotos ansprechend gestaltet.

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Das Thema - Kleidungsproduktion, Textilindustrie - ist tatsächlich eines der interessantesten Themen die es hinsichtlich Probleme, Phänomene und Perversionen des globalisierten Kapitalismus gibt.
Auf der einen Seite die "erste Welt", die der Kleidung eine ausserordentliche, identitätsspendende Bedeutung beimisst und in der die Menschen in ihrem Individualismus bereit sind ein Vermögen für eine Hose, also ein Stück Stoff, auszugeben - auf der anderen Seite...na ihr wisst schon...erhalten die Näherinnen einen Dollar pro genähte Hose.
Hier in Nicaragua existieren zahlreiche Freihandelszonen, in denen in Fabriken Kleidung durch ausländische Konzerne produziert werden und in die USA exportiert werden.
Sie entstanden in den Regierungsjahren der heutigen Opposition, als der Neoliberalismus und somit die Freihandelsverträge herrschten. Für sie spricht: Sie schaffen Arbeitsplätze.
Aber: Die ArbeiterInnen verdienen im Monat je nach Auftragslage unterschiedlich viel, jedoch niemals mehr als 100 Dollar. Das ist auch für nicaraguanische Verhältnisse nicht viel. Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei etwa 80 Dollar. Sie arbeiten oft im Akkord, ohne gesicherten Arbeitsplatz, ohne Sozialversicherungen.
Manch einer mag für den geringen Lohn und die miesen Arbeitsverhältnisse auch die nicaraguanische Regierung oder die Nicaraguaner selbst verantwortlichen machen, da sie nicht mehr Rechte einfordern oder misswirtschaften. Doch meiner Meinung nach liegt die Verantwortung für diese Verhältnisse gänzlich in der Ersten Welt, die ärmeren Staaten sind völlig abhängig von ihnen.
Es ist also wichtig in den reichen Ländern Bewusstsein zu schaffen, und wenn man schon nicht Konsumwahn, Oberflächlichkeit und Materialismus überwinden kann, dann vielleicht doch ein bisschen nachhaltiger und bewusster einkaufen...
Denn theoretisch könnte man, indem jeder sich entschiede, für seine Kleidung 81 statt 80 Euro auszugeben, eine unendliche Tragödie beenden, denn mit diesem einen zusätzlichen Euro verdoppelt sich der Lohn des Arbeiters und er entkommt der extremen, also existenzbedrohenden Armut.
1 zu 80. Eins zu Achtzig. Etwa diese Ausmasse haben die globalen Reichtumsverhältnisse.
Donnerstag, 19. Februar 2015
Musik? Oder Sattsein?
Warum sollte man
für Musikunterricht spenden, wenn woanders Hungersnöte herrschen?
¿Por qué donar dinero para clases de música, mientras que otras personas sufren de hambre? El texto en español aqui.
Es fällt leicht, in
Fällen von Katastrophen oder Hungersnöten zu spenden. Medien berichten über das
grosse Leid, und die Gesellschaft reagiert und hilft.
Was ist das Negative
daran? Es ist weder langanhaltend noch nachhaltig. Erinnern wir uns an das verheerende
Erdbeben in Haiti 2010, dem mehrere Hunderttausend Menschen zum Opfer fielen.
Die ganze Welt schaute auf den kleinen bitterarmen Inselstaat, der beispielhaft
für das ist, was man „failed state“ nennt. Eine Flut an Hilfslieferungen und
Gelder in Millardenhöhe wurden nach Haiti gesendet. Bloss - die miserable Lage in Haiti hat das
nachhaltig nicht geändert. Die Hilfswerke wanderten weiter, zum Beispiel zur Erdbebenregion
in Chile wenige Wochen später. Ebenso die Aufmerksamkeit der Medien. Die
Bevölkerung leidet weiter, lebt weiterhin von der Hand im Mund und kann keinen
gut funktionierenden Staat formen.
Ziel von
Hilfsleistungen kann nicht nur sein, Leiden von Menschen kurzfristig
beseitigen. Es klingt hart, aber in vielen Fällen verlängert man somit lediglich
ihr Leiden. Ziel sollte hingegen sein, sie mit der Absicht aufzurichten, dass sie
danach eigenständig aufrecht stehen können. Das erreicht man durch Ausbildung
und wirtschaftliche Investitionen, beispielsweise in Produktionsgerät.
Man kann noch weiter
gehen: Mit dem Ziel, die Menschen zu fördern, sie zu starken Personen zu
machen, die Teile einer gut funktionierenden Gesellschaft formen. Das erreicht
man am effektivsten durch ambitionierte Bildung und Erziehung im jungen Alter.
Deswegen der Unterricht im kulturellen Bereich.
Weiterlesen...
Donar dinero para Música? O comida?
¿Por qué donar dinero para clases de música, mientras que otras personas sufren de hambre?
Las donaciones de
dinero se consiguen fácilmente cuando hay algún desastre natural, hambruna,
etc. Los medios informan, y la gente reacciona y ayuda.
La desventaja es que
este tipo de ayuda no es ni continua, ni sostenible. Recordémonos del terrible
terremoto en Haití en el 2010, que causó cientos de miles de muertos. Todo el
mundo miraba hacia aquella isla, ejemplo perfecto de un “failed state” (estado
fracasado). Una gran ola de ayuda se derramó sobre Haití, tanto humanitaria
como financiera, esta última por un valor de varios billones de dólares.
Lamentablemente, a largo plazo esa ayuda no cambió nada de la situación
miserable de Haití. Pronto las ONG se trasladaron a otro lugar, por ejemplo a
Chile, donde pocas semanas después grandes regiones fueron devastadas por un
terremoto. Lo mismo pasó con la atención de los medios. Para mientras, la
población sigue sufriendo, vive de la mano a la boca y no logra formar un Estado
funcional.
Por eso pienso que las
ayudas no deberían buscar solamente como aliviar por un momento el sufrimiento
de la gente. Suena duro, pero en muchos casos así simplemente se prolonga su
sufrimiento. La ayuda debería buscar como levantar a la gente para luego
quedarse ellos solos de pie. Eso se puede lograr a través de formación e
inversiones económicas, por ejemplo en medios de producción.
Podemos ir hasta más
allá: Planteando como meta formar a personas,
hacer personalidades fuertes que formen una sociedad más consciente. Eso
se alcanza lo más eficazmente a través de una educación y formación ambicionada
ya en una edad joven. Por eso la educación en la área cultural.
Februarwoche
Februarwoche
Einige Neuigkeiten und Aktivitaeten der vergangengen Woche.
Ich liebe Überraschungen. Und ganz besonders liebe ich die kleine Überraschung die mir Direktor Dieter letzten Mittwochmorgen an der Tür meines Büros übergab: Marlene. Meine neue Mitfreiwillige für den Rest meiner Zeit in Nicaragua. Ich freue mich sie hier zu haben und fühle mich sehr wohl mit ihr. Denn obwohl sie eine recht aktive und auch gesprächige Person ist und unglaublich viele Interessen hat, hat sie auch eine wohltuende entspannte Art. Super ist auch, dass sich für gesellschaftliche Themen interessiert. in Wien hat sie ihr erstes Semester Politikwissenschaft hinter sich gebracht.
Ich liebe Überraschungen. Und ganz besonders liebe ich die kleine Überraschung die mir Direktor Dieter letzten Mittwochmorgen an der Tür meines Büros übergab: Marlene. Meine neue Mitfreiwillige für den Rest meiner Zeit in Nicaragua. Ich freue mich sie hier zu haben und fühle mich sehr wohl mit ihr. Denn obwohl sie eine recht aktive und auch gesprächige Person ist und unglaublich viele Interessen hat, hat sie auch eine wohltuende entspannte Art. Super ist auch, dass sich für gesellschaftliche Themen interessiert. in Wien hat sie ihr erstes Semester Politikwissenschaft hinter sich gebracht.
Den Tag und auch den
folgenden verbrachte mit meiner neuen Kollegin, zeigte ihr unsere Welt. Es traf
es sich gut dass ich bereits mit drei lieben Freiwilligen aus einem anderen Projekt
ausgemacht hatte dass ich ihnen die Casa zeige, so führte ich die Gruppe durch
unseren wunderbaren Palast der Kultur. Da die Drei Mädels in den ärmlichen
Aussenbezirken Unterricht geben, begannen wir gleich über die Realität der
armen Bevölkerung dort zu diskutieren.
Am folgenden Tag räumten
wir mit Stalin unser Büro aus, das wir für eine Woche an die Orga des
Poesiefestivals übergeben. Nebenbei sortierte Marlene unseren Bücherschrank.
Abends musste ich ein, zwei Stunden dem Informatiker zur Seite stehen, der die
Bilschirminstallation unseres Inforaums programmiert, in das ich an diesem
Abend umzog um mehrsprachig Besucher empfangen zu können. Auf den Bilschirmen
werden Videos und Präsentationen ablaufen, die die Besucher über die Projekte
der Casa de los Tres Mundos informieren. Da ich schon seit Wochen von den
scheinbar unendlichen technischen Problemen dieses Infosraumes genervt bin, war
ich abends froh endlich heimgehen zu können.
Mein feines neues Büro mit acht Bilschirmen:
Vor einigen Wochen hatte
ich zufällig bemerkt dass in einem Haus, 50 Meter von meinem entfernt, einige
Freiwillige wohnen, darunter einige supertolle Deutsche und Österreicherinnen,
die leider allesamt bereits innerhalb weniger Wochen Nicaragua verlassen. Aber
bis dahin habe ich ja noch Zeit um ihre Gesellschaft zu geniessen. So auch an
diesem Abend...
Mittwoch, 18. Februar 2015
Essen
Essen
Das wohl wichtigste
Gericht in Nicaragua ist “Gallo pinto”, ein Gericht bei dem rote Bohnen mit
Reis vermengt werden. Bohnen und Reis sind die bedeutendsten Nahrungsmittel der
Nicaraguaner. Sie weigern sich selbst dann, auf ihre roten Bohnen zu
verzichten, wenn diese aufgrund von einer Preisexplosion das Dreifache der
schwarzen Bohnen kosten, die praktisch genauso schmecken.
Fast jedes populäre
Gericht wird mit Bohnen aber vor allem auch mit einer ordentlichen Portion Reis
serviert, damit man auch garantiert satt wird, denn eben diese sind die
Nahrungsmittel, die hier auch die Ärmsten der Ärmsten am leben halten. Es
kursiert der Scherz, dass man morgens Reis mit Bohnen essen würde, mittags
Gallo Pinto und abends Bohnenbrei mit Reis.
Auf dem folgenden Foto
seht ihr ein typisches Mittagessen, Gerichte dieser Art nennt man „Comida
Casera“ (hausgemachtes Essen) : Reis, Bohnen, ein klein wenig Salat, Hühnchen
(da günstiger als Schwein oder Rind) und Tortilla oder alternativ „Platano“
(Kochbanane).
Tortilla, der bekannte
Maisfladen, wird sehr häufig serviert, was mir etwas unverständlich ist, denn
ich finde dass das köstlichste an ihr ihr Geruch ist wenn sie zubereitet wird.
Je kälter sie ist, desto fader wird sie. Und sie wird schnell kalt...
Mittwoch, 4. Februar 2015
[T] Die Sommerferien sind vorbei!
Die Schulkinder Nicaraguas haben bzw. hatten mehrere Wochen Ferien, in etwa so wie bei uns die sechs Wochen Sommerferien und auch wenn Deutschland gerade im Winter steckt, hier hat der Sommer gerade angefangen!
In der Zeit war in der Bibliothek nicht so viel los, ein paar ältere Herrschaften kommen immer wieder zum Zeitungslesen vorbei und sind sich auch meist für ein kleines Pläuschchen nicht zu schade und auch ein paar treue Leser und Leserinnen kommen, um sich Bücher auszuleihen oder in der Bibliothek zu lesen.
In der Zeit war in der Bibliothek nicht so viel los, ein paar ältere Herrschaften kommen immer wieder zum Zeitungslesen vorbei und sind sich auch meist für ein kleines Pläuschchen nicht zu schade und auch ein paar treue Leser und Leserinnen kommen, um sich Bücher auszuleihen oder in der Bibliothek zu lesen.
Mittwoch, 14. Januar 2015
[R] Diskussion: Weisser Aufpreis
[R] Diskussion: Weisser Aufpreis
Die Abmachung: Herr
Taxifahrer fährt mich zu „International Sound“, wartet 5 Minuten während ich
professionellen Mikrofone und die zwei dazugehörgen schweren Koffer abhole, und
fährt mich zurück zur Busstation nach Granada. Preis, den er vorschlägt: 100 Cordoba,
ein normaler Preis.
Am Ende der Fahrt
hat alles gut funktioniert --- nur der Fahrer
fordert nach Erhalt der 100 Cordoba plötzlich 50 weitere, angeblich hätte er 20
Minuten statt 5 auf mich warten müssen, entweder ein Fall von klarer Lüge oder
sehr desquilibriertem Zeitgefühl seinerseits, es waren allerhöchstens 10
Minuten.
Nun läuft in meinem
Köpfchen eine Diskussion ab:
Mittwoch, 31. Dezember 2014
[R] Abschluss
[R] Abschluss
Nun veröffentliche ich auch meinen abschliessenden Post für dieses Jahr und mache es auf Tabeas Art.
Denn in den vergangenen anderthalb Monaten war unglaublich viel los, viele
Ereignisse wären es wert mit einem Artikelpost dokumentiert zu werden, aber die
Zeit vergeht soo schnell...
Ein toller
Abschluss für ein tolles Jahr, in dem unglaublich viel passiert ist und auf das
ich sehr zufrieden zurückblicke, mit dem Gefühl, daran gewachsen zu sein.
Danke an euch
alle, die mich begleitet haben, sich für meine Erlebnisse in Nicaragua
interessieren und mich unterstützen. Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr und
dass ihr nie den Glauben an das Gute verliert.
Viel Spass mit den Fotos, ich hoffe sie gefallen euch und drücken selbst ohne grosse Worte genügend aus.
![]() |
| Kleiner Gipfel des Vulkans Mombacho. Apoyo - Lagune, Granada, Nicaraguasee |
| Irgendwo auf dem Mombacho... |
[R] Grito Animal
[R] Grito Animal
Eines der Highlights im Dezember:
Die Aufführung "Grito Animal" der Kinder- und Jugendtheatergruppe, die ich jeden Samstag begleitet hatte.
Ein ambitioniertes Projekt, das die Instruktoren mit grossem Aufwand mit fast 30 Kindern durchführten. Bis zuletzt zitterten wir, ob die Aufführung funktionieren würde und beim Publikum ankommen würde.
Eines der Highlights im Dezember:
Die Aufführung "Grito Animal" der Kinder- und Jugendtheatergruppe, die ich jeden Samstag begleitet hatte.
Ein ambitioniertes Projekt, das die Instruktoren mit grossem Aufwand mit fast 30 Kindern durchführten. Bis zuletzt zitterten wir, ob die Aufführung funktionieren würde und beim Publikum ankommen würde.
Sonntag, 21. Dezember 2014
[T] ¡Nos vemos!
Es ist schon ein bisschen unfassbar für mich, das Jahr 2014 soll sich schon dem Ende neigen, die Zeit vergeht wirklich immer schneller und schneller... Zumindest für mich hier zur Zeit in Nicaragua!
Aber gleichzeitig ist in der letzten Zeit auch sehr viel Trubel gewesen - in der Bibliothek aber auch sonst, was nicht zuletzt an der Vorweihnachtszeit liegt - da kommen ganz viele Veranstaltungen und Events auf einmal...
Aber heute will ich euch nicht mit viel Text und einem endlos langen Bericht langweilen, ich denke ein paar Fotos sprechen für sich:
Aber gleichzeitig ist in der letzten Zeit auch sehr viel Trubel gewesen - in der Bibliothek aber auch sonst, was nicht zuletzt an der Vorweihnachtszeit liegt - da kommen ganz viele Veranstaltungen und Events auf einmal...
Aber heute will ich euch nicht mit viel Text und einem endlos langen Bericht langweilen, ich denke ein paar Fotos sprechen für sich:
Mittwoch, 17. Dezember 2014
[R] Casa de los Tres Mundos I
[R] Casa de los Tres Mundos I
Das Kulturzentrum Casa
de los Tres Mundos, direkt im Herzen Granadas gelegen, besteht aus einer
Vielzahl von Einrichtungen. Die Entstehung, Geschichte und Finanzierung der
Casa lasse ich an dieser Stelle weg. Folgender Bericht über die Casa entspringt selbstverständlich
meinem persönlichen Eindruck und ist nicht unbedingt vollständig und objektiv.
[R] Casa de los Tres Mundos II
[R] Casa de los Tres Mundos II
(Bilder: Auf dem Dach der Casa de los Tres Mundos)
Mein Eindruck von der Casa ist sehr positiv, es gibt
erstaunlich viele Einrichtungen und Angebote und die Menschen, die in der Casa
mitwirken sind allesamt sehr nett. Das Kulturzentrum ist eine Oase in Granada,
ein schönes, weitläufiges Kolonialgebäude in gutem Zustand, mit einer
angenehmen Atmosphäre. Gerne verweilt man länger im schattigen Hof, in dem
stets Ausstellungen gezeigt werden, oder im grünen Garten, man kann allerhand
entdecken. Man trifft nette, interessante Leute an, die sich für Kultur
interessieren, das Kulturzentrum soll natürlich auch ein Raum zum Kennenlernen
und Vernetzen sein.
![]() |
| Yogi & geschätzter Poesielehrer Isaac |
Im ersten Moment
Samstag, 13. Dezember 2014
[T] ¿Quién causa taaanta alegria?
Während ihr in Deutschland hoffentlich alle ein gemütliches, kuschliges und schönes Nikolauswochenende hattet, habe ich zwei ereignisreiche, aufregende und vor allem lustige Tage in León verbracht!
Denn hier in Nicaragua wird kein Nikolausfest gefeiert, sondern einen Tag später - am 7.12. - "La Purisima", also die Jungfräulichkeit Marias. La Purisima gibts es so weltweit nur in Nicaragua und ist hier entsprungen, genauer gesagt in dem schönen Städtchen León...
Denn hier in Nicaragua wird kein Nikolausfest gefeiert, sondern einen Tag später - am 7.12. - "La Purisima", also die Jungfräulichkeit Marias. La Purisima gibts es so weltweit nur in Nicaragua und ist hier entsprungen, genauer gesagt in dem schönen Städtchen León...
| Abenddämmerung in León |
Montag, 1. Dezember 2014
[R] Videos Casa de los Tres Mundos
[R] Videos Casa de los Tres Mundos
Wer sich die Casa de los Tres Mundos in bewegten Bildern anschauen will, kann sich folgende beiden kurzen Videos anschauen.
20 Jahre Pan y Arte e.V. - Die ‘Casa de los Tres Mundos’ gratuliert!
Pan y Arte e.V. - "Casa de los Tres Mundos" Kurzfassung / short edition
Ersteres habe ich in den letzten Monaten erstellt - mein erstes Videoprojekt. Das zweite, etwas längere, ist eine professionelle Produktion, die die Casa vor einem Jahr in Auftrag gegeben hat.
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